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 Osterbahn
Jedes Jahr vor Ostern bauen die Kinder die -Osterbahn- - ein rechteckiges Feld in einer Hanglage, das durch Moos oder auch Tannenzweige eingegrenzt ist. Dort trifft man sich an den Feiertagen zum -Eierschaukeln-. Jeder, der mitspielen will, muss als Einsatz ein -Setzei- mitbringen. Die -Setzeier- werden anschließend in Abständen in einer horizontalen Reihe auf der Osterbahn abgelegt. Mit einem weiteren Ei, dem -Schaukelei-, das man von zwei Weidenstangen aus den Hang herunterrollen lässt, versucht nun jeder, eines oder auch mehrere der gesetzten Eier abzutreffen.
 Pfingstkrone
Auch dieser Brauch wird in allen Orten der Gemeinde fortgeführt. Die -Pfingstkronen- bestehen aus gefärbten, im Dorf gesammelten Eierschalen, die in bunten Gehängen zwischen zwei Tannenbäumen aufgehängt werden. Verrichteten früher die Kinder diese Arbeit, so haben heute meist die Erwachsenen diese Aufgabe übernommen. Während der Pfingstfeiertage sind die mit Bändern und Blumen geschmückten Gehänge im gesamten Kirchspiel Kleinich zu sehen. Über die ursprüngliche Bedeutung dieses Brauches kann lediglich spekuliert werden. Aber sicher sind die Eier als Symbol des neu erwachenden Lebens zu verstehen.
 Fastnachtssingen
Zu den Bräuchen, die im Kirchspiel ausgeübt werden, gehört auch das -Fastnachtssingen-. Hierbei laufen die Kinder am Fastnachtsmontag von Haus zu Haus, um dort ihr Liedchen vorzutragen. Als Belohnung für die Sänger gibt es dann Süßigkeiten, Geld oder auch Eier, die anschließend gebraten werden.

Das Liedchen: -Hahnäbbel, hahn, de Fasenaacht geht aan. Spegg on Aja en die Pann, dat de Kuche ritsche kann. Loss die Messa blingge, schnei maln Stegg vom Schingge. Loss mich ned so lange stehn, ich muuß noch en Haisje weira gehen.-
 Christkindchen
Dieser Brauch wird lediglich im Ortsteil Götzeroth praktiziert. Hierbei verkleiden sich die älteren Kinder an Heilig Abend als -Christkindchen- und -Steppklaus- derart, dass sie kaum noch zu erkennen sind. Das in weißen Tüll und Gardinen eingehüllte Christkindchen wird von den eingemummten -Steppklausen- in die Häuser geführt, wo sie als Tribut ein kleines Trinkgeld mit ihren Stöcken einfodern. Als Belohnung rücken sie anschließend die Geschenke heraus.
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